balken thalwil

Reise vom Nebel in die Sonne auf 1797 m ü.M.

Petrus war auf unserer Seite und die Schlechtwettervariante "Verkehrshaus Luzern" konnten wir leichten Herzens links liegen lassen. Wer will schon an seinem freien Sonntag ins Verkehrshaus, wenn der Berg ruft? Genauer gesagt, die Rigi, besser bekannt als die Königin der Berge, wie sie liebevoll von den Innerschweizern genannt wird. Und ihrem Ruf folgten nun also am 14. September gut zwanzig Züchterinnen und Züchter des Vereins Kleintiere Thalwil.

Mit vielen anderen Frühaufstehern stiegen wir in Luzern auf das Dampfschiff in Richtung Vitznau. zahlreiche Touristen hatten wohl denselben Gedanken: Wer würde sich heute durchsetzen - der Nebel oder die Sonne? Wer auf dem Schiff noch die Socken bis zu den Knien hinaufzog, konnte spätestens auf 1500 m ü.N(ebelmeer) mindestens eine Schicht Kleider ausziehen, musste sich dafür aber in Windeseile eincremen, um sich bei könisblauem Himmel vor der Sonne zu schützen.

Während die einen stracks Richtung Gipfel losstürmten, genossen die anderen bei einem feinen Glas Wein auf der Kulmer Terrasse die fantastische Aussicht auf das Wolkenmeer. Kurzzeitig wähnte man sich im Cockpit eines Ferienfliegers in eine ferne Destination. Die Rigi zeigte sich definitiv von ihrer besten Seite. Und die Freude war vollendet, nachdem auch das Essen vorzüglich geschmeckt hatte - Papiertischdecken hin oder her. Bei angeregten Gesprächen wurde manch einem bewusst, wie wichtig die gemeinsamen Aktivitäten für den Zusammenhalt im Verein sind. Deshalb an dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an die Organisatoren dieses Vereinsausflugs.

Bei der anschliessenden Rückfahrt nach Arth-Goldau im gemütlichen Rigi-Bähnli und weiter mit der SBB nach Thalwil konnte noch dieses und jenes Thema besprochen wie auch die eine und andere Rigi-Erinnerung ausgetauscht werden. Alles in allem ein gelungener und mit viel Freude verbundener Ausflug. .(Deniz Ösbey)

 

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